Homöopathische Stallapotheke

Der Name ,,Homöopathie" stammt aus dem griechischen und bedeutet:
ähnliches mit ähnlichem Heilen.
Begründer ist Dr. Samuel Hahnemann ( ca. 18. Jahrhundert)
Die Anwendung der Arzneimittel, die aus tierischen, pflanzlichen und mineralischen Stoffen besteht, nennt man auch Regulationstherapie. Das heisst, die körpereigene Abwehr wird mobilisiert.
Eine Erkrankung wird behandelt mit einem Mittel, das ein ähnliches Leiden hervorruft. Dadurch wird der Körper angeregt, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen.
Auch in der Tiermedizin wird heute verstärkt - wie auch in der Humanmedizin - auf Naturheilmittel zurückgeriffen.
Die herkämmliche Schulmedizin behandelt die Symtome, die Homöopathie die Ursache. Trotzdem kann nur der Tierarzt eine schlüssige Diagnose stellen.
Die unten angeführten Präperate sind daher für den Laien lediglich zur Ersten Hilfe anwendbar. Ein gutes Buch zur Einführung ist im Franckh-Kosmos-Verlag erschienen:
G. Gerweck u. H. Späth Der Homöopathische Pferdedoktor.

Die so genannte "Sanfte Medizin" wird individuell auf den Erkrankten abgestimmt. Gelegentlich äussert sich die Anwendung durch eine Erstverschiimmerung, das gilt aber als sicheres Zeichen für die richtige Mittelwahl.
Es gibt verschiedene Darreichungsformen der Medikamente:
Tinkturen, Globuli und Tabletten in verschiedenen Potenzen. Potenzen bezeichnen den Verdünnungsgrad

Je nach Krankheit gibt man das Mittel 1 - 3 mal täglich, jeweils 20-25    Tropfen oder 4-5 Tabletten

Hier einige Mittel ,die man in der Stallapotheke haben sollte

Arnica D3 Verletzungen, Blutungen, Quetschungen
Belladonna D 4 fieberhafte Entzündungen, Krämpfe, Kolik
Colocynthis D Kolik
Drosera D 4 Husten
Ruta D 3 akute und chronische Entzündungen von Sehnen, Bändern und Gelenken
Sulfur D 6   Erkrankungen der Haut
Rescue-Tropfen   bei allen akuten Verletzungen und Erkrankungen
Rescue-Salbe  bei allen Verletzungen